
OLIVER BRENDAL – When tragedy strikes … A lesson in courage and positivity fought with humor and optimism.
OLIVER BRENDAL, Ironman and Guillain-Barre survival shares his story with us.
Meine Reise
2005 habe ich nach sechs Jahren meinen ersten Ironman bestritten, 2006 meinen zweiten. Mit den Zeiten von 12:51 und 12:33 hatte ich zwar meine selbstgesteckten Ziele erreicht, aber 2007 wollte ich mehr. Endlich die 12 Stunden Marke knacken, das war das Ziel.
Doch drei Monate vor meinem dritten Ironman war ich plötzlich gelähmt. Das Guillan-Barré-Syndrom, eine sehr seltene Autoimmun-Erkrankung, war durch einen banalen Magen-Darm-Virus ausgelöst worden und schickte sich an, mir mein Leben zu nehmen. Alles war plötzlich möglich. Ein Leben im Rollstuhl, bleibende Schäden, sogar mein Tod. Alles außer einem Ironman. Doch das Schicksal meinte es gut mit mir. Gegen alle Prognosen legte ich eine Wunderheilung hin und konnte nach nur zehn Wochen Intensiv-Medizin und Rehabilitation wieder langsam mein altes Leben aufnehmen. Niemand weiß, warum ich diese Krankheit so schnell überwinden konnte.
Sicher hatte ich viel Glück und ich möchte auf keinen Fall unbescheiden sein, aber die Philosophie aller Ironman, niemals aufzugeben, immer nach Lösungen zu suchen und hart zu arbeiten, bedeutet mir wirklich sehr viel. Das, Optimismus und Humor selbst in den schrecklichsten Situationen, haben mir sicher geholfen ein Jahr später als geplant meinen dritten Ironman in 11:25 zu absolvieren. So lange wir leben, können wir versuchen positiv zu denken und das wird immer die Chancen vergrößern unsere Probleme zu lösen.
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